Sonntag, 10. September 2017

Inlgourious Basterds

Die "Strudel-Szene"

Eine Szene ,welche mir beim Film Inglourious Basterds, besonders geblieben ist, ist die "Strudel-Szene". Diese Szene zeigt die Diskussion bzw. die Befragung zwischen Hans Landa und Shoshanna. Wie wir schon besprochen haben, hat diese Szene eine grosse Beziehung zur Anfangssequenz. Kurz vor der Befragung mit Landa, sehen wir Shoshanna, welche von Zoller vorgestellt wird. Nach dieser Vorstellung zeigt die Kamera auf Shoshanna und sie steigt mit tiefer Geschwindigkeit. Man sieht einen Mann mit einer Uniform hinter ihr stehen. Dramatische, schon fast beängstigende Musik fängt an zu spielen. Hans Landa, der "Judenjäger", steht hinter ihr. Durch die erste Sequenz kennt Shoshanna Landa schon und hat somit Angst, dass Landa sie wieder erkennen könnte. Landa fängt wieder an, Fragen zu stellen, auf welche er schon die Antwort kennt. Man spürt die Angst von Shoshanna. Die Kamera wechselt während dem Dialog die ganze Zeit von Gesicht zu Gesicht, obwohl am Anfang nur Landa sprach.

Besonders ist mir die Situation, als Landa den Strudel bestellte, in Erinnerung geblieben. Er bestellte für beide einen Strudel und Sahne. "Ein Glas Mich für Shoshanna" überzeugte den Zuschauer schon fast das Landa weiss, wer gegenüber sitzt. Die Detail-Perspektive wird auch benützt. Als Landa die Sahne auslöffelt, wird die Sahne mehrmals im Detail gezeigt.

Während dem Essen sah man wieder die Gierigkeit Landa's. Obwohl er als ein kultivierte, intelligenter Mann dargestellt wird, isst er wie ein Schwein. Er schlängt den Strudel praktisch runter. Der Zuschauer merkt nun, dass sich dieses Gespräch zum Ende neigt. Landa nimmt seine Zigaretten nach vorne. Er bittet Shoshanna auch welche an. Shoshanna nimmt sie an. Doch gleich nachdem die beiden Zigaretten an sind sagt Landa:"Ich wollte sie noch etwas fragen.". Nahaufnahmen beider Gesichter über mehrere Sekunden. Der lange Spannungsbogen macht es für den Zuschauer unerträglich. Doch Landa fängt wieder ans zu lächeln und sagte, dass er es vergessen habe. Nun steckte er seine Zigaretten in den angefangen Strudel und verabschiedete sich von Shoshanna. Sekunden später, als er weg war, löste sich die Spannung von Shoshanna und sie brach in Tränen aus.

Die Szene zeigte viele Merkmale, für welche Tarantino bekannt war, wie die Musik, welche eine grosse Rolle in diesem Film spielte.


Freitag, 19. Mai 2017

Künstliche Intelligenz - gut oder schlecht?

Eine Geschichte, welche die Auswirkungen der immer präsenter werdenden künstlichen Intelligenz zeigt: "2001: Odyssee im Weltall".

HAL, der Supercomputer, entwickelt bei einer Weltraummission Gefühle. Er bekam vor den Raumfahrern dieser Mission Angst, den sie wollten ihn deaktivieren. Das hatte er während einer Konservation zwischen Zweien von ihnen aufgeschnappt. Ja, HAL konnte alles hören und bildete aus dem Gehörten eine eigene Entscheidung zu seinem Schutz. Als nur noch Dave lebte, der Rest wurde übrigens nicht von HAL zum Tode gebracht, wollte HAL ihn aussperren um zu überleben. Doch er fand einen Weg hinein. HAL wollte nun ihn nur mit seinen Worten überzeugen. "Ich habe Angst, Dave", wiederholte er mehrmals. "Es" wollte ihn manipulieren. Doch Dave liess sich nicht beeinflussen (auch nicht schwierig bei einer solchen monotonen Stimme des Computers), denn er wusste genau, wo man HAL deaktivieren konnte. Es wurde für den Zuschauer noch etwas unheimlicher. Denn "es" begann noch ein Kinderlied vorzusingen. Doch während er sang, wurde seine Stimme immer langsamer und tiefer, denn Dave schaltete immer mehr seiner Funktionen ab.

Bei einem solchen Film geht dem Zuschauer viel durch den Kopf. Man überlegt, ob die Maschinen zu viel Macht bekommen. Denn wenn sie wirklich anfangen ein eigene Persönlichkeit zu erlangen, könnten sie für uns wirklich zum Problem werden.

Wir streben eigentlich danach die Maschinen immer fortschrittlicher zu machen. Sie sollten sich einfach nicht gegen die Menschen erheben. Doch was ist, wenn sie ihre Entscheidung als besser empfinden als unsere? Gehorchen sie dann dem Herrchen oder setzen sie sich durch. Wie sollte man es verhindern, damit sie nicht zu klug werde. Wahrscheinlich werden sie nie solche Gefühle wie wir fühlen. Doch sie werden wahrscheinlich eigene Meinungen bilden können und diese auch durchsetzen.

Dieses Thema sollte man nicht auf die leichter Schulter nehmen. Die Menschen und somit auch ihre Technologie entwickeln sich immer schneller und ehe man sich versieht, könnte es schon zu spät sein.

Mittwoch, 30. November 2016

I AM A CYBERNETIC XENOMORPH

Zusammenfassung


1993, Ferien, in den neuen Bundesländern Deutschlands. Etwas fehlte dem Jungen. Er war neidisch auf die anderen Klassenkameraden, denn sie besassen eigene Videospielgeräte. Seine Eltern hatten aber ein Einsehen und er durfte ein Game Boy haben. Er durfte dafür aber nur zwei Spiele aus
Bildergebnis für game boy suchen. Dazu hatte er die Chance in seinem Sommerurlaub in Hamburg, denn dort gab es einen Toys'r'Us.

Im Toys'r'Us stand er dann vor der "Wand der Entscheidung", vor einem riesigen Bereich an dem sehr viele Game-Boy-Spiele hingen. Die Auswahl des ersten Spiels viel ihm leicht: Super Mario Land 2. Es war das grösste Thema auf dem Schulhof. Beim zweiten Spiel tat er sich schwer. Er musste sich von den verschiedenen Covern überzeugen lassen. Die Entscheidung fiel auf Terminator 2. Auf dem Cover sah man die Hälfte vom muskulösen Arnold Schwarzenegger und die zweite aus Metall. Das Cover überzeugte ihn, doch das Spiel selbst nicht. Im Spiel hatte er nicht die leiseste Ahnung was er machen sollte um nicht von den Schüssen getroffen zu werden und den Minen auszuweichen. Das Spiel irritierte ihn und er spielte den Rest von den Ferien hauptsächlich Super Mario Land 2.

In der Schule zurück lieh er sich zwei Spiele von Daniel aus. Beim ersten Spiel (Gargoyle's Quest) kam er nicht sonderlich weit, aber beim zweiten Spiel (Alien 3) machte er viele Fortschritte, so dass er beschloss mit Daniel die Spiele zu tauschen: Terminator 2 gegen Alien 3. Aber nach einigen Tagen war der alte Frust bei ihm wieder da. Bei Alien 3 kam er nicht mehr weiter und es gab zu viele englische Zwischensequenzen, welche er nicht verstand. Er wollte sich wieder neu entscheiden, wie schon nach dem Kauf von Terminator 2. Er wollte Gargoyle's Quest.
Bildergebnis für die wahl

Mittwoch, 23. November 2016

Reaktion auf Tetris Text

Reaktion auf den Tetris Text von "Ary's Blog"


Aryan's Text empfand ich als gut und spannend. Er formulierte seine Aussagen sehr präzis. Sein Text enthält eine Art Erzählung. Er schreibt alles aus seiner Sicht, also er zeigt auf wie er den Text durchlas, wie er darauf reagiert, was er darüber denkt, usw.. Am Schluss des Textes fasste er nochmals kurz and knackig seinen Text zusammen. Eine solche Gliederung finde ich gut und es ist für den Leser auch angenehm. In seinem Text gibt er viele und auch nützliche Informationen an, welche ich beim lesen der Tetris-These gar nicht richtig wahr nahm. Er stellte sich auch ein paar Fragen, welche dem Leser zum Nachdenken anreizt.

Mein Text ist anders aufgebaut als Aryan's Text. Ich gab zuerst ein paar allgemeine Informationen über Tetris und erklärte es auch. Danach beschrieb ich Martin Jüstel's These und schilderte noch meine Meinung. Ich weiss nicht, ob andere meine Text gerne lesen oder sie überhaupt anschauen, aber ich denke viele Blogs und deren Texte sind sehr spannend, auch dieser von Aryan.

Hier noch der Link zu Aryan's Blogseite: http://arydgm.blogspot.ch/

Freitag, 11. November 2016

Die Tetris-These

Tetris-These


Bildergebnis für tetris

In dieser These geht es um das Spiel Tetris. Tetris kennen praktisch alle Leute, die heute im Alter von 20-30 Jahren sind. Aber auch die meisten Jugendlichen kennen das Spiel. Es kam in den 90-Jahren auf den Markt und es wurde sehr schnell, sehr populär. Es ist ein Spiel, indem immer wieder Bausteine vom Himmel fallen und auf den Boden landen. Man kann diese Bausteine während des Flug nach links und nach rechts bewegen und sie auch um 90 Grad drehen. Nun ist das Ziel die Bausteine perfekt auf dem Boden aufzustapeln und soviel Platz wie möglich einzusparen, damit man möglichst lang braucht um an die Decke zu gelangen. Reihen werden gelöscht, wenn man eine ganze horizontale Linie gefüllt hat, somit hat man genug Platz um immer weiter zu stapeln. Man verliert, wenn man zu schlecht stapelt und somit die Bausteine die Decke berühren. Es ist also wenn man perfekt spielt, ein nie endendes Spiel.
Bildergebnis für tetris

Eine sehr spezielle Theorie über dieses Spiel gibt es von Martin Jüstel. Er dachte sich, dass man die Welt wie im Spiel Tetris anschauen sollte. Seiner Meinung nach, bekommt man zu jeder Information einen Baustein. Jeder Tetrisstein verkörpert einen andere Information. Es gibt unkomplizierte Steine aber auch kompliziertere. Dann kommt es natürlich darauf an, ob man ihn gut einreiht oder nicht. Und wenn man zu lange schlechte Bausteine also schlechte Informationen bekommt, wird es immer schwieriger diese gut einzureihen und sie somit im richtigen Leben gut zu verdauen. Und wenn jetzt eine volle Reihe gelöscht wird, hat man die Information hinter sich gelassen, verdaut oder man hat etwas gelernt und begriffen. Der Spieler hat also mehr Platz für neue Informationen. Es gibt aber  auch schmerzvolle schlimme Leben, bei denen es nur so von schlechten Nachrichten wimmelt und dabei ist es sehr schwierig nicht an seine Grenzen bzw. and die Decke zu gelangen. Das Ziel des Lebens ist es nach
dieser These eigentlich, immer mehr Informationen perfekt zu verarbeiten und somit für immer zu leben, aber wie wir wissen ist es biologisch nicht möglich und kein Mensch ist so perfekt.

Ich empfinde diese These als sehr interessant. Sie beschreibt sehr genau, welche Faktoren von Tetris auf unser reales Leben zutreffen und auch wie sie zugeordnet werden. Ich denke vieles von Tetris widerspiegelt wirklich Teile von unserem Leben, aber zum Beispiel die Aussage vom Ziel ist ein anderes. Jeder Mensch hat natürlich ein anderes Weltbild und sieht die Welt ganz anders als ich, aber ich denke viele Menschen haben nicht das Ziel für immer zu leben, sondern das Leben zu geniessen. Das Leben sollte immer nur positiv gesehen werden und man macht sich viel zu viel Gedanken über Entscheidungen. Jeder hat seine eigene Sicht der Welt und die von Martin Jüstel ist es also das Leben wie Tetris zu sehen.

Bildergebnis für weltbild

Mittwoch, 2. November 2016

Die zerbrochene Wirklichkeit

Die zerbrochene Wirklichkeit

Es gibt sehr viele Welten, in die man flüchten kann: In die Drogen-, die Alkohol-, die Internet- oder auch in die "Gamer-Welt". Diese Welt wird von vielen Aussenstehenden sehr kritisch wahrgenommen. Die meisten Leute stellen sich die typischen Gamer als von der sozialen Aussenwelt ausgeschlossen vor. Ein weiteres Cliché ist, dass sie nur noch in jener Welt leben wollen und auch dass sie andere wichtige Dinge im Leben, wie Familie, Freunde oder Schule teils vollständig ignorieren, nur um in ihrer heilen Welt der Games zu weilen. Dies mag teils so stimmen, aber für mich machen diese "Hardcore Gamer" nur einen kleinen Teil der Gamer-Szene aus. Ich bin selber ein leidenschaftlicher Gamer und in meinem Freundeskreis wimmelt es nur von solchen Leuten. Ich kenne kaum jemanden in meiner Umgebung, der nicht gerne selber gamet.

Ich habe den Eindruck, dass es bei uns Jungen drei Einstellungen zum Gamen gibt: Die Einen sind angefressene Gamer, die sich sehr mit dem Gamen befassen und auch übermässig viel spielen. Zur zweiten Gruppe - dazu zähle auch ich mich - gehören jene, die neben dem Gamen auch viel Sport treiben und/oder andere Freizeitbeschäftigungen vorziehen. Schliesslich gibt es jene, die mit Gamen absolut nichts anzufangen wissen. 

Hier in der Schweiz sieht man wenig Leute, die vom Gamen total abhängig, sogar süchtig geworden sind und deshalb den Rest der Welt völlig vergessen haben. In den USA gibt es dieses Phänomen häufiger. Davon ist im Text von Jane McGonigal die Rede. Am Schluss heisst es da: "Ja, wir haben Hunger. Und die Spiele ernähren uns. Folglich stehen wir vor einer wichtigen Entscheidung. Wir können weiterleben wie bisher und unseren grossen Hunger mit mehr und mehr Spielen stillen." Da fragt man sich doch, was wäre das Oder?

Die Autorin dieses Textes lässt die Frage unbeantwortet. Jeder muss selber für sich entscheiden, was für ihn gelten soll. Für mich sollte da stehen: "... oder man geht raus, trifft sich mit Freunden, konzentriert sich auf seine Zukunft, auf die Schule, auf das reale Leben, findet ein anderes, nicht abhängig machendes Hobby, macht mehr mit seiner Familie... und kommt so wieder auf sein richtiges Leben zurück." Dies wäre mein Vorschlag. Denn wer wirklich nicht mehr von der virtuellen Welt loskommt, braucht Hilfe, so viel Hilfe, wie man nur kriegen kann.

Mittwoch, 26. Oktober 2016

«The Stanley Parable» - Meine These


«The Stanley Parable»


Meine These



Bildergebnis für the stanley parable«The Stanley Parable» ist ein Abenteuerspiel, welches man auf dem Computer spielt. Es ist kein normales Computerspiel. Man erhält, bevor man im Spiel „aufwacht“, eine kleine Einleitung, welche aber nicht zu viel verrät. Dann wacht man als Mensch namens „Stanley“ in der Egoperspektive auf. Man findet sich in einem kleinen Bürozimmer wieder. Man kann nur nach vorne, nach hinten, nach rechts und links laufen, sich ducken und Gegenstände anklicken. Das Leben von Stanley ist so ziemlich monoton und eigentlich langweilig. Man hat kein richtiges Ziel vor Augen, man probiert einfach, etwas in dem menschenleeren Gebäude zu entdecken und herauszufinden, weshalb Stanley ganz alleine hier ist und niemand sonst. Es gibt sehr viele Varianten von Spielenden. Man kann sein Schicksal selbst in die Hand nehmen und entscheiden, wie man auf verschiedene Situation reagiert. Das ist die Faszination, die den Spieler in diesem Spiel erfasst. Man will jedes mögliche Ende mal gesehen haben. Während der ganzen Zeit spricht und kommentiert eine Erzählerstimme jede Aktion, die man ausführt. Man kann die Anweisungen, welche der Erzähler gibt, befolgen oder man ignoriert sie und nimmt einen anderen Weg.
Bildergebnis für the stanley parable
Zu diesem Spiel gibt es viele verschiedene Thesen. Auch ich habe mir eine ausgedacht, welche sich hauptsächlich mit der Erzählerstimme beschäftigt. Meine Hypothese ist, dass Stanley die ganze Geschichte nur träumt und dass die Erzählerstimme jene seines verstorbenen Vaters ist oder einer anderen wichtigen männlichen Bezugsperson in Stanleys Leben. Verschiedene Elemente stützen meine These, wie beispielsweise, dass sich Stanley nur gegenüber seinem Vater richtig öffnen konnte und er sich ohne ihn sehr leer fühlt, gerade so wie in diesem Büro. Und weil sein Vater so wichtig für ihn ist, träumt er von dessen Stimme. Die Erzählerstimme ist auch nicht eine gewöhnliche, denn sie bringt den Spieler das eine und andere Mal zum Schmunzeln. Wahrscheinlich hatten Stanley und sein Vater viel Spass miteinander. Auch wenn man nichts über Stanley und seinen Vater weiss, hat er vielleicht einen Einfluss aufs Spiel.

Eine Idee, welche zu dieser Theorie passen würde, aber auch sehr abstrakt ist, ist die folgende: Wenn man im Spiel zu häufig „stirbt“ bzw. zurückgesetzt wird, wacht Stanley plötzlich in seinem richtigen Leben auf, ohne dass er es bemerkt. Wenn er dann ein weiteres Mal durch ein Ereignis stirbt, ist er endgültig tot und gelangt so zurück zu seinem Vater bei den Toten, also genau das, was sich Stanley im Unterbewusstsein schon immer gewünscht hatte. Bildergebnis für the stanley parableDenn er konnte ohne seinen Vater nicht mehr richtig weiterleben. Sein monotones Leben und das Fehlen einer Bezugsperson erdrückten ihn. Er suchte daher einen bitteren Ausweg und fand ihn, ohne dass er es erfasst hatte.
Dies ist meine These zu diesem Spiel. Es gibt allerdings viele andere Theorien, die von Spielern stammen, die dieses Spiel noch viel besser kennen, als ich es tue. So kann und darf sich jeder seine eigenen Gedanken und Thesen dazu machen.